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Die neuesten Beiträge aus dem Portal

  • Robert Koch – Menschenexperimente unter der Sonne Afrikas?
    Im Jahr 1905 erhielt Robert Koch für seine Entdeckung des Tuberkulosebakteriums den Medizin-Nobelpreis. Heute, im Jahr 2020, gehört das nach ihm benannte Forschungsinstitut zu den wichtigsten und am häufigsten zitierten im Zuge der Coronakrise. An dem ehrgeizigen Wissenschaftler Robert Koch zeigt sich jedoch auch, dass Irren menschlich ist: Sein Heilmittel gegen Tuberkulose, das sogenannte „Tuberkulin“, konnte keine Erfolge erzielen. In Afrika therapierte er später Malariakranke mit einem Medikament, welches mit starken Nebenwirkungen einherging. Zum Teil erblindeten Patienten sogar. Das Robert Koch-Institut selbst bezeichnet seine letzte Forschungsreise daher auch als „das dunkelste Kapitel seiner Laufbahn“. Kritiker werfen ihm vor, Grenzen überschritten zu haben, da er die Wissenschaft vor Menschenleben gesetzt hätte. Zum Teil gibt es sogar aktuell Stimmen, die eine Umbenennung des Instituts fordern – zu Recht? Wer war Robert Koch?
  • H. Schelsky und die nivellierte Mittelstandsgesellschaft – Definition, These, Kritik & Modifizierung
    Der wirtschaftliche Aufschwung nach Gründung der Bundesrepublik ließ die Konsum-Möglichkeiten in allen Bereichen des materiellen Lebens schnell und dauerhaft zunehmen – ein zentrales Erlebnis aller Gesellschaftsschichten. Lebensstandard und materieller Wohlstand stiegen spürbar an. Schelsky – ein bedeutender Soziologe der Nachrkriegszeit – leitete daraus die „nivellierte Mittelstandsgesellschaft“ ab, die weitgehende Egalisierung der Gesellschafts-Schichten. Bald sah sich Schelsky massiver Kritik ausgesetzt und musste seine These modifizieren.
  • Fritz Bauer – die Biografie eines aufrechten Deutschen
    Auschwitz ist heute ein Symbol für den Holocaust, den Massenmord an Millionen Europäischer Juden sowie verschiedenen Minderheiten geworden. Dass Auschwitz heute so bekannt und der Holocaust tief im Bewusstsein der Menschen verankert ist, verdankt die Welt zu einem beachtlichen Teil dem Juristen Fritz Bauer. Er setzte sich stark für die juristische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen ein, sorgte dafür, dass das Landgericht Frankfurt am Main die Zuständigkeit für die im Konzentrationslager Auschwitz begangenen Verbrechen erhielt und war als hessischer Generalstaatsanwalt an den berühmten Auschwitz-Prozessen unmittelbar beteiligt. Doch wer war der Mensch Fritz Bauer? Was trieb ihn an in seinen unermüdlichen Bestrebungen? Und was hielt die zeitgenössische Justiz von dem Engagement des Generalstaatsanwalts? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich unser neuster Beitrag auf geschichte-lernen.net.
  • Die Geschichte der großen Seuchen und Epidemien – und was wir aus ihr lernen können
    Seuchen – die Geißeln der Menschheit, die Strafe Gottes, ein Mysterium? Seit jeher faszinieren und erschrecken sie uns gleichermaßen. Nach wie vor sind vor allem Viruserkrankungen beliebte Motive in Filmen und Romanen. Bislang begegneten wir Seuchen wie der Pest eher in Geschichtsbüchern, der Lieblingsserie oder dem Videospiel. Jetzt sind wir plötzlich mittendrin. Ein Virus greift um sich. Menschen sterben – und das im 21. Jahrhundert. So bedrohlich und neuartig sich die derzeitige Situation, hervorgerufen durch das Coronavirus COVID-19, auch anfühlt, zeigt uns der Blick zurück in die Geschichte jedoch, dass die Menschheit seit Anbeginn ihrer Zivilisation bereits mit einer Vielzahl von Krankheitserregern zu kämpfen hatte.
  • Elisabeth I. von England (1533-1603) Eine Vordenkerin im Königsgewand
    Elisabeth I. lebte in einer Zeit, die von starken Umbrüchen und Konfliktherden geprägt war: Glaubenszweifel, neue Weltanschauungen, eine Ausbreitung (neuer) literarischer, philosophischer und wissenschaftlicher Interessen kennzeichnen das 16. Jahrhundert. Genauso vielfältig sind die unterschiedlichen religiösen Strömungen, welche hier aufeinander trafen und zu Auseinandersetzungen führten. Das 16. Jahrhundert war ein besonders brisanter Zeitabschnitt, indem die englische Königin sich dennoch ganze 45 Jahre (1558-1603) behaupten konnte. In Zeiten größter Spannungen gelang es ihr, die Unabhängigkeit ihres eigenen Landes zu sichern. Ihr Ziel verlor sie dabei nicht aus den Augen: Die englische Macht zu steigern – denn nur so kam ihrer Nation die Rolle in der Weltpolitik zu, welche sie für England vorsah. Trotz der allgegenwärtigen Konkurrenz um den Königsthron ließ sie sich dabei nicht von ihrem Weg abbringen. Worauf Elisabeth setzte, welche charakterlichen Eigenschaften ihr Wesen kennzeichneten und was die moderne Politik von Elisabeth selbst heute noch lernen kann, erklärt der nachfolgende Artikel.

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