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Die neuesten Beiträge aus dem Portal

  • Die NSDAP-Gauleiter als „Führer der Provinz“
    Die „eigentliche Frontarbeit der Partei liegt in den Gauen. Er hasse die Gleichheit; jeder Gau solle – je nach der Persönlichkeit seines Führers und den besonderen Problemen der Bevölkerung – ein eigenes Gesicht haben.“ So erinnerte sich der Gauleiter Rudolf Jordan an ein Gespräch mit seinem „Führer“ Adolf Hitler über den Aufgabenbereich seiner Gauleiter. Und in der Tat hat die Forschung die Individualität und Heterogenität der Gauleiter und Gaue nachweisen können. Hitler stellte aber nicht nur Anforderungen an seine „Führer der Provinz“ – er gab ihnen auch die Möglichkeit zur Aufgabenerfüllung an die Hand. Die Machtfülle der Gauleiter ist deshalb ein zentrales Merkmal des Nationalsozialismus. Nur wer die Gauleiter ins Große Ganze einordnen kann, ist auch in der Lage, das Funktionieren des Nationalsozialismus zu verstehen.
  • Daniel Ellsberg und die Pentagon Papers: Der Urvater der Whistleblower
    Dieser Beitrag befasst sich mit einem Menschen, der im Jahr 2016 den Dresdner Friedenspreis für seine Rolle als „Urvater der Whistleblower“ erhalten hat: Daniel Ellsberg. Der heute (Stand: April 2021) 90-Jährige hat im Jahre 1971 Lügen der amerikanischen Regierung hinsichtlich des Vietnamkriegs enthüllt, indem er geheime Kriegsdokumente der Presse zukommen ließ. Wir beschäftigen uns mit Ellsbergs Enthüllungen und den damit verbundenen Konsequenzen für Amerika, die Pressefreiheit und ihn selbst. So stellen wir unseren Lesern einen Whistleblower vor, der in den USA Geschichte geschrieben hat, aber hierzulande nicht besonders bekannt ist. Warum musste er, anders als die Menschen hinter den WikiLeaks-Enthüllungen oder Edward Snowden, weder ins Exil, noch ins Gefängnis, und was macht Daniel Ellsberg heute?
  • Interview mit Sven Felix Kellerhoff zum Thema „Hitlers Macht und Führerkult“
    Auf welchen Bausteinen der Führerkult fußte, inwiefern Adolf Hitler von seinen Smalltalk-Fähigkeiten profitierte und ob man Hitler mit Donald Trump vergleichen darf? Sven Felix Kellerhoff, leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte bei der WELT, beantwortet diese und andere spannende Fragen rund um den „Führerkult“ und Hitlers Macht im Dritten Reich … 
  • Die Geschichte der deutschen Anti-Alkohol- und Abstinenzbewegung
    Lesen Sie eine umfangreiche Darstellung der Geschichte der deutschen Anti Alkohol- und Abstinenz- Bewegung im Zeitraum zwischen den Anfängen im Mittelalter und dem Höhepunkt der Bewegung in der Weimarer Republik. Dabei steht einer der Hauptträger der gesellschaftlichen Widerstands gegen die “Trunksucht”, die bürgerliche Anti- Alkoholbewegung, im Fokus der Darstellung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem bis zur Weimarer Republik andauernden Flügelkampf innerhalb der Bewegung: Der Konflikt zwischen Anhängern der Abstinenz und der Mäßigkeit.
  • „Abstimmung mit den Füßen“ – Die Ausreisewelle der 80er Jahre und Flucht aus der DDR
    Im Verlauf der Geschichte der DDR verstärkte sich das Bedürfnis vieler Bürger den SED-Staat zu verlassen und in die Bundesrepublik über zu siedeln immer weiter. So verließen in den Jahren von 1949 bis 1989 insgesamt 3,5 Mio Menschen (von 17 Millionen Bürgern) die DDR. Die Gründe für die massive Fluchtbewegung bis zum Bau der Berliner Mauer und die in den 1980er Jahren stark anwachsende Ausreisewelle waren vielfältig. Den Hintergrund bildete v. a. die Unzufriedenheit über mangelnden Lebensstandard, fehlende Reisefreiheit und politische Repression.

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