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Foto: Giulia Forsythe | Lizenz: CC-BY-SA-2.0

26 Gedanken zu „Feedback

  1. Ich habe den Artikel „Vorgeschichte und Entstehung des Staates Israel“ gelesen. Ich würde die Überschrift nur Vorgeschichte des Staates Israel nennen. Es wird lediglich bis zum 19. Jahrhundert beschrieben. Offen bleibt, wie der Staat konkret entsteht. Wer war wann wo? Was passiert 1948? Welches Gebiet genau wurde zum Staat Israel gemacht? Fragen und mehr Fragen, die offen bleiben, aber zur Entstehung dazugehören.

    Sonst war der Artikel interessant.

    1. Hallo Gerrit Werner,

      danke für das Feedback. Sie haben natürlich recht, eine Fortsetzung ist aber bereits in Arbeit und ergänzt bald die von Ihnen angesprochenen Punkte/Fragen.

  2. In Ihrem Bericht über Jeann d’arc sind Ihnen gravierende Fehler unterlaufen, die absolut nicht nötig sind, wenn man auch nur oberflächlich recherchiert!

    Jeanne ist NICHT NACH der Eroberung von Orléans nach Chinon gezogen sondern DAVOR. Sie brauchte die Autorisierung des Dauphin und ein Heer(!!) um zu kämpfen. Jeanne erreicht Chinon am 5. März 1429 aus Vaucouleurs nur mit einer Eskorte., d.h. ein paar Männern , die sie begleiteten.

    Jeanne wurde NICHT beim Sturm auf Paris sondern in Compiegne am 23. Mai 1430 an einer Brücke in einem Hinterhalt festgenommen, als sie in die Stadt bei einem Angriff zurückreiten wollte, waren die Stadttore verschlossen und die Kämpfer von Johann II . von Luxembourg konnten sie überwältigen
    und an die Burgunder ausliefern, die sie später an die Engländer verkauften.,
    .
    Ich habe den Ort in Compiegne besucht, er ist für französische Verhältnisse ein erstaunlich trauriger und unbeseelter Ort.

    Das kann man auch bei oberflächlicher Recherche alles richtig schon bei Wikipedia und in jedem der zahlreichen Bücher über Jeanne finden. Warum dann ihre Seite ?….. da kann ich nur sagen „Geschichte lernen“!!

    Viele Grüße, Maria Gutmann

    1. Hallo Frau Gutmann,

      ich gebe Ihr Feedback mal an die Autorin weiter, die das überprüft.

      Generell sollten Sie bedenken, dass sich historische „Wahrheiten“ aus unterschiedlichen Quellen speisen, die ggf. vor dem Hintergrund unterschiedlicher (auch politischer) Interessen voneinander abweichen. Das gilt insbesondere für mittelalterliche Quellen. Bevor Sie also – ich nenne es jetzt mal altklug – Belehrungen erteilen, sollten Sie mal so wie wir ein wissenschaftliches Seminar zur Quellenkritik besuchen.

    2. Hallo Frau Gutmann,

      Herr Brunhold hat damit absolut Recht, anscheinend scheinen Sie Ihre Informationen aus anderen Quellen zu beziehen. Damit Sie meine – alles andere als oberflächliche – Recherche nachvollziehen können, gebe ich Ihnen gerne meine entsprechende Fachliteratur an. Die kann ich an dieser Stelle auch für weitere Auseinandersetzungen empfehlen:

      Vermutlich haben Sie die einzelnen Abschnitte meines Beitrages verwirrt, ich habe der Königsweihe in Reims einen einzelnen Abschnitt gewidmet, da mir dieser als einzelner Aspekt deutlicher zu betonen ist. Daher erscheint Ihre Kritik nur auf den ersten Blick schlüssig. Selbstverständlich reiste Sie vorab nach Vaucouleurs, erbat sich schließlich Männer von Robert de Baudricourt, die ihr Geleit nach Chinon zum Dauphin verschafften. Natürlich war es der Dauphin, der ihr die nötigen Männer für den Sturm auf Orléans gab. Diese Folge habe ich gekürzt – Sie stimmen mir bestimmt zu, dass man die Komplexität dieses Verlaufs in einem kurzen Überblicksartikel nicht zur Gänze aufschlüsseln kann. Daher hier die Schritte: erst Männer von Baudricourt, damit sie dann nach Chinon kann, um dann Männer für Orléans zu bekommen. Da der erste Schritt eben über das Geleit nach Chinon ging, habe ich das zusammengefasst, dass sie dies für den Sturm auf Orléans benötigte. Falls Sie meinen, dass das zu ungenau ist, kann man auch alternativ den Dauphin nennen, in der Hoffnung, dass der nächste Punkt dann nicht aus dem Zusammenhang gerissen scheint. Genau nachzulesen: SACKVILLE-WEST, V.: Jeanne d’Arc. Die Jungfrau von Orléans, Frankfurt/M – Berlin, 1992, S. 96; DUBY, G. und A.: Die Prozesse der Jeanne d’Arc, Berlin 1985, S. 24.; TANZ, S.: Jeanne d’Arc. Spätmittelalterliche Mentalität im Spiegel eines Weltbildes, Weimar 1991, S. 123. Als Auswahl.
      Sie erreichte nach meinen Quellen Chinon nicht am 05. März 1429, sondern einen Tag später am 06. März. Vgl. hierzu: PRIETZEL, M.: Jeanne d’Arc. Das Leben einer Legende, Freiburg im Breisgau 2011, S.45. Aber über die Ungenauigkeit solcher Daten aus dem Mittelalter brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht sprechen, ich verweise nur auf die ausufernden Spekualtionen über Jeannes genaues Geburtsdatum.
      Aber ich gebe Ihnen gerne Recht, dass die Formulierung, dass der Baudricourt ihr Männer geben sollte, vermutlich zu ungenau ist. Das ist aber, wie Sie sehen, kein Recherche-, sondern wenn überhaupt ein Formulierungsfehler.

      Zu Ihrer zweiten Anmerkung:
      Sicher wurde sie in Compiègne festgenommen – siehe dazu beispielsweise KRUMEICH, G.: Jeanne d’Arc. Die Geschichte der Jungfrau von Orléans, München 2006, 80. An dieser Stelle können Sie auch gerne nachlesen: „Die bis heute tradierte Geschichte, dass der Stadtkommandant […] vorzeitig die Zugbrücke der Stadt hochziehen ließ und somit Jeannes Rückkehr in die Stadt bewussr verhinderte, ist Teil der Martyrologie der Jungfrau, wird aber von den Quellen nicht gestützt.“
      Auch hier möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich keinen umfassenden Bericht über die Jungfrau liefere, sondern einen kurzen Überblick. Deshalb der Verweis auf den Sturm auf Paris, der schließlich erfolglos abgebrochen wurde, im Kontext ihrer Gefangennahme meiner Meinung nach korrekt. Denn Sie sehen, ich bin auch nicht auf die einzelnen Etappen nach dem Sturm auf Paris eingegangen. Auch hier scheint Ihnen eher meine Formulierung nicht zu gefallen, aber es scheitert nicht an meiner Recherche. Die Informationen habe ich, ich habe sie nur nicht alle verarbeitet.

      Wenn Sie also nur die einzelnen Fakten möchten: da haben Sie Recht, da ist Wikipedia die bessere Wahl. Wenn Sie aber einen Beitrag möchten, der literarisch formuliert und gleichzeitig von einer Historikerin bearbeitet ist, die nicht nur Jahreszahlen aneinander reiht, sondern auch Hintergründe und Zusammenhänge aufzeigt, scheint mein Artikel keine schlechte Alternative zu sein. Falls Sie sich näher mit einer Quellenrecherche zu Jeanne d’Arc befassen möchten, kann ich Ihnen gerne das Standardwerk von Heinz Thomas empfehlen. Sie werden kaum eine fundiertere Quellenkritik finden.

      Ich bitte Sie also um Entschuldigung, falls Ihnen meine Formulierungen nicht zusagen – aber für eine angeblich oberflächliche Recherche entschuldige ich mich aus gegebenen Gründen nicht.

      Viele Grüße, Tamara Michalke

  3. Solch einseitige Darstellung der aggressiven NATO die weltweit Angriffskriege führt liest mensch selten. Die BRD sollte schnellstens austreten, die NATO sollte sich ebenso wie der Warschauer Vertrag schnellstens auflösen. Sie gefährdet den Frieden der Welt und das Überleben der Menschheit.

    1. Hallo Pippifax,

      danke für das Feedback. Welche Punkte der Darstellung sind für Sie einseitig dargestellt? Was würden Sie konkret noch ergänzen und welche Quellen führen Sie dafür an?

  4. Guten Tag liebes GL-Team,

    mir ist im Beitrag über Oral History ein Fehler aufgefallen, und zwar bezüglich der zeitlichen Angaben zum Historikerstreit. „Im Zuge des Historikerstreits um die „richtige“ Historisierung des Holocaust erlangte „Oral History“ in den 1960er Jahren besondere Aufmerksamkeit.“ Es ist bestimmt nur ein Zahlendreher, da sowohl der Historikerstreit, als auch das Bekanntwerden der Oral History in die 80er Jahre fällt.

    Viele Grüße, C.

  5. Ich möchte nur auf zwei Fehler in dem Artikel über die Kuba-Krie aufmerksam machen:
    1. Das DDR-Schiff „Völkerfreundschaft war KEIN Frachtschiff, sondern ein Urlauberschiff. Als es die Seeblockade vor Kuba kreuzte, waren Urlauber aus der DDR an Bord.

    2. Das Jahr, indem die USA den spanischen Einfluss auf Kuba beendeten, war 1898, nicht 1889. Diese Ereignisse führten gerade bei konservativen Kräften in Spanien zu einer Art nationalem Trauma.

  6. Ich habe Ihren Artikel über die Geschichte des Alkoholkonsums mit viel Interesse gelesen und hätte gerne einen Ausdruck in einem Wohnheim für trockene Alkoholiker ausgehängt….leider ist es unmöglich, die Seiten auszudrucken. Es werden zum großen Teil (nicht durchgehend) mit nur einem Wort pro Zeile gedruckt, kein zusammenhängender Text.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein Exemplar zum Zweck der Aufklärung und Information für von der Sucht Betroffene von Ihnen zur Verfügung gestellt bekäme. (Ich bin beruflich in dieser Einrichtung beschäftigt).

    Mit freundlichen Grüßen

    Sabine Brennscheidt

  7. Anfrage
    Guten Tag
    Ich habe gelesen, dass Sie an geschichtlichen Reportagen interessiert sind. Im Schweizerischen Bundesarchiv bin ich auf das sehr persönliche Tagebuch eines Schweizers gestossen, der sich im Dezember 1936 mit drei Freunden nach Spanien aufgemacht hat, um sich auf der Seite der Republik am Spanischen Bürgerkrieg zu beteiligen.
    Im Mai habe ich mich nach Spanien auf Spurensuche begeben und dazu eine Reportage (ca 50’000 Zeichen) verfasst.Die Reportage setzt sich aufgrund des Tagebuchs mit der damaligen politischen Situation in Spanien auseinander, berichtet von meinen eigenen Erlebnissen und stellt Bezüge zur aktuellen gesellschaftlichen Situation her.
    Ich möchte Sie gerne anfragen, ob Sie an einer solchen Reportage grundsätzlich interessiert wären.

    1. Hallo Urs,

      Geschichtliche Reportagen nimmt ein „befreundetes Portal“ unter http://reportagen.de/ entgegen. Einfach mal dort anfragen, ich könnte mir vorstellen, dass der Betreiber Michael Krabs durchaus Interesse an der Story hätte.

  8. Guten Tag.
    Welche Erfindung des Kinos 1872 ist genau gemeint, wenn davon im ersten Satz des Artikels über die Entstehung und Verbreitung des Kinos im deutschen Kaiserreich die Rede ist?

    Grüße,
    euer Gedankenvater

    1. Hallo Gedankenvater,

      damit sind die Serienfotografien Eadweard Muybridge gemeint, die allgemein als Durchbruch des bewegten Bildes gewertet werden.
      Danke für den Hinweis, wir werden das beizeiten im Artikel präzisieren.

  9. Hallo,
    der Artikel über die Kuba-Krise 1962 ist sehr übersichtlich und hat mir bei meiner Recherche sehr weitergeholfen.
    Allerdings fand ich zwei Dinge, die mir unerklärlich sind bzw. meiner Meinung nach falsch sein müssten:
    1. Zeittafel, 18. Oktober 1962: „Präsident Kennedy trifft den sowjetischen Botschafter[!] Gromyko in der Botschaft der UdSSR.“ Weiter oben im Artikel ist Gromyko jedoch als Außenminister betitelt, was anderen Quellen zufolge auch zutrifft.
    2. Zeittafel, November 1963[!]: „Beginn einer vorübergehenden Entspannungsphase des Kalten Kriegs.“ Ist hier nicht 1962 das richtige Jahr oder dauerte der Abzug der Raketen aus Kuba wirklich über ein Jahr?

    Liebe Grüße,
    Jonas

    1. Hallo Jonas,

      danke für das Feedback. Im Fall der von dir genannten Punkte in der Zusammenfassung hast du natürlich recht. Da ist beim Anfertigen der Kurzfassung wohl etwas durcheinander gekommen.
      Haben wir ausgebessert.

  10. Der Artikel „Sozialprogramme der DDR“ sind sehr interessant. DAs erste Mal sehe ich auch reale Zahlen. Allerdings müßten das eher Milli“arden“ statt Mill“ionen“ sein. Könnt ihr das prüfen.

  11. Hallo 🙂

    Ich finde diese Seite wirklich toll und lehrreich! Besonders interessiert hat mich der Artikel „Geschichte des Tabaks im Europa der frühen Neuzeit und Moderne“ von Brunold R.
    Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit und würde gerne Teile dieses Beitrages zitieren… Nur leider hab ich die Jahreszahl, in der der Beitrag online gestellt wurde, nicht gefunden. Kann mir jemand weiterhelfen?

    Ganz liebe Grüße,
    Nina

    1. Hallo Nina, danke für das nette Feedback. Das freut uns!

      Anfragen bezüglich der Zitierweise von Artikeln bitte grundsätzlich direkt an info@geschichte-lernen.net.

      Der jeweilige Autor wird sich dann mit konkreten Informationen melden, wie und wo zitiert werden kann.

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