Nationalsozialismus

Die Geschichte des Nationalsozialismus umfasst die Zeit des sogenannten „Dritten Reiches“ von 1933 – 1945, als in Deutschland die Partei NSDAP unter der Führung Adolf Hitlers an der Macht war – eine von einer Gleichschaltung der gesamten Gesellschaften, radikalem Rassismus und dem zweiten Weltkrieg geprägte Zeit – sowie den Aufstieg der nationalsozialistischen Kräfte vor der Machtergreifung 1933. Die Artikel, die Sie hier vorfinden, befassen sich mit verschiedensten Fragen zum Nationalsozialismus, einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte: Wie lebten die Menschen in den von den Nationalsozialisten errichteten „Juden-Ghettos“? Wie lief der berühmte Aufstand im Warschauer Ghetto ab? Mit welchen Maßnahmen erfolgte die gesellschaftliche Gleichschaltung?

Das Warschauer Ghetto und Oneg Shabbat – Einrichtung, Aufstand und Auflösung

Über 500 Ghettos errichteten die Nazis in von ihnen besetzten Gebieten, das mit Abstand größte davon entstand in der polnischen Hauptstadt Warschau. Dank einer wissenschaftlich arbeitenden Untergrund-Gruppe „Oneg Shabbat“ wissen wir heute viel über Leben und Alltag der Ghetto-Bewohner. Lesen Sie vom Warschauer Ghetto, mit einem Schwerpunkt auf Widerstand und „Oneg Shabbat“: Von der Errichtung, den Veränderungen ab 1942, vom Wandel im Aufgabenfeld von „Oneg Shabbat“ bis hin zum Aufstand und der endgültigen Auflösung.

Arbeitertourismus: Die „Kraft durch Freude“-Fahrten im Dritten Reich

Schon in der Weimarer Republik beginnt der organisierte Arbeitertourismus, begründet durch die Durchsetzung des Tarifvertragswesens. Während des 3. Reichs schalteten die Nazis die zahlreichen entstandenen Reiseorganisationen gleich und vereinigten die Arbeiter-Ferienfahrten unter der Flagge “Kraft durch Freude”. Allen Arbeitern sei ermöglicht worden, in den Urlaub zu fahren. Statistiken belegen aber, dass diese Aussage lediglich NS-Propaganda bleibt. Der “soziale Dammbruch” des Tourismus erfolgte erst im Deutschland der Nachkriegszeit.