Arbeiter-Alkoholkonsum

Die sozialdemokratische Arbeiterkulturbewegung und der „Neue Mensch“

Die Wurzeln der sozialistischen Arbeiter-Kulturbewegung reichen bis in die Zeit vor den Sozialistengesetzen (1878 – 1890) zurück, als „Arbeiterbildungsvereine“ vor allem durch das Bürgertum und die Kirche gegründet wurden. Nach dem Fall des Gesetzes konnten sich Kulturorganisationen des sozial-demokratischen Milieus freier entfalten. In der Weimarer Republik blühte die Bewegung auch zahlenmäßig auf. Als durch die beabsichtigte Schaffung des „Neuen Menschens“ der Sozialismus vorbereiten sollte, kam zum kulturellen ein politisches Ziel hinzu.

Geschichte des Alkohols von der Antike bis zur Weimarer Republik

Lesen Sie eine Überblicksdarstellung der Geschichte des Alkohols und dessen Konsum von der Antike bis zur Weimarer Republik. Der Fokus liegt auf Trinksitten des modernen Europas und dem starken Anstieg des Alkohol-Konsums im 19. Jahrhundert, der unter den Namen Branntweinpest und Elendsalkoholismus in die Geschichte einging. Es wird untersucht, ob die dramatischen Darstellungen der Zeitgenossen der Wirklichkeit nahe kommen, oder sie aus der wissenschaftlichen Retroperspektive vielleicht weniger dramatisch erscheinen als den Zeitgenossen damals.