Königin Elisabeth I. von England (1533-1603) Eine Vordenkerin im Königsgewand

Elisabeth I. lebte in einer Zeit, die von starken Umbrüchen und Konfliktherden geprägt war: Glaubenszweifel, neue Weltanschauungen, eine Ausbreitung (neuer) literarischer, philosophischer und wissenschaftlicher Interessen kennzeichnen das 16. Jahrhundert. Genauso vielfältig sind die unterschiedlichen religiösen Strömungen, welche hier aufeinander trafen und zu Auseinandersetzungen führten. Das 16. Jahrhundert war ein besonders brisanter Zeitabschnitt, indem die englische Königin sich dennoch ganze 45 Jahre (1558-1603) behaupten konnte. In Zeiten größter Spannungen gelang es ihr, die Unabhängigkeit ihres eigenen Landes zu sichern. Ihr Ziel verlor sie dabei nicht aus den Augen: Die englische Macht zu steigern – denn nur so kam ihrer Nation die Rolle in der Weltpolitik zu, welche sie für England vorsah. Trotz der allgegenwärtigen Konkurrenz um den Königsthron ließ sie sich dabei nicht von ihrem Weg abbringen. Worauf Elisabeth setzte, welche charakterlichen Eigenschaften ihr Wesen kennzeichneten und was die moderne Politik von Elisabeth selbst heute noch lernen kann, erklärt der nachfolgende Artikel.

Jeanne d’Arc: Das Leben der Jungfrau von Orléans mit Fokus auf Kindheit & Jugend

Ein Überblick über das kurze und gleichzeitig ereignisreiche Leben der Jeanne d’Arc – einer der bedeutendsten Frauen des Mittelalters. Jeanne d’Arc’s Leben nimmt 1431 in Rouen ein grausames Ende, als sie auf einem brennenden Scheiterhaufen steht. Ihre Kleidung und Haare fangen Feuer während sie hilflos zu Gott und den Heiligen betet. Ihr letzter Schrei lautet „Jesus!“, bevor sie im Alter von 20 Jahren dem grausamen Feuertod verfällt. Bevor es allerdings zu diesem dramatischen Höhepunkt ihres Lebens kommt, werfen wir einen Blick auf die Wurzeln Jeanne d’Arcs.