Revolution 1848

Emanzipation im 19. Jahrhundert – Louise Otto-Peters und ihre „Frauen-Zeitung“

Die „Frauen-Zeitung“, redigiert von Louise Otto-Peters, erschien erstmals am 21. April 1849. Durch sie erhielten Frauen in den deutschen Staaten ein Sprachrohr für ihre politischen und privaten Forderungen, Wünsche und Sehnsüchte. Otto-Peters konnte sich über eine rege Anteilnahme freuen. Viele Leserbriefe und Beiträge wurden ihr zugesandt und geben ein anschauliches Bild über die aufkommende Emanzipation im damaligen Deutschland. Doch Louise Otto-Peters riskierte viel, denn sie wurde schnell Opfer der politischen Verfolgung, da die Revolution sieglos blieb.

Frauenjournalismus, Teil 2 – Politischer Frauenjournalismus im 19. Jahrhundert

Den Ruf nach Meinungs- und Pressefreiheit gab es bereits in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Doch bis 1848, als die Karlsbader Beschlüsse von 1819 aufgehoben wurden, blieben diese Forderungen unerfüllt und damit schriftstellerisch und journalistisch tätige Frauen in der Minderheit. Durch die Pariser Revolution 1830 gelangten deren Ideale zunehmend nach Deutschland und erreichten auch die Frauen. Im Zuge des Vormärzes und der sich ausbreitenden liberalen Opposition gegen Zensur traten auch die Frauen immer mehr in die Öffentlichkeit.