Moderne und Zeitgeschichte, Page 2

Geschichte der Kuba-Krise – Als die Welt am atomaren Abgrund stand

Ausgewählter Beitrag: Die Geschichte der Kuba Krise, der eindeutige Höhepunkt des Kalten Kriegs: Im auch als „karibische Krise“ bezeichneten Konflikt steigerte sich die Auseinandersetzung der Supermächte auf eine neue Stufe. Die Gefahr einer militärischen Konfrontation war 1962 größer als jemals zuvor und jemals danach. Sogar das Risiko eines Atomkriegs bestand und wurde zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit bewusst. Lesen Sie eine ausführliche Schilderung der Ereignisgeschichte mitsamt Analyse der Vorgeschichte, Lösung und Folgen der Krise.

Die Soziale Marktwirtschaft – Ludwig Erhard und das “Wirtschaftswunder”

Der Begriff der sozialen Marktwirtschaft und der Name Ludwig Erhard sind den meisten Interessierten an der jüngeren Deutschen Geschichte vertraut. Nachdem der Einfluss Ludwig Erhards – mit Unterstützung von Konrad Adenauer und den Westalliierten – eine marktwirtschaftliche Ordnung durchgesetzt hatte, legte der Erfolg der sozialen Marktwirtschaft nach dem Krieg die Grundlagen für den Wiederaufstieg der Bundesrepublik Deutschland in die Gemeinschaft der führenden Wirtschaftsnationen und die stabile Entwicklung des politischen Systems in Deutschland.

Eine digitale Abbildung der Standard Nato Flagge
Deutschlands Weg in die Nato – Gescheiterte EVG, Deutschland- und Pariser Verträge

1950 brach der Korea-Krieg aus als nordkoreanische Truppen den südlichen Bruderstaat überfielen. Westliche Verteidigungsexperten stellten fest, dass auch Westeuropa Anfang der 50er Jahre in nur wenigen Wochen von der UdSSR überrannt würde, sollte der Kalte Krieg eskalieren. So stellte sich den Westalliierten die Frage einer deutschen Wiederbewaffnung immer dringlicher. Verschiedene Optionen waren dabei im Gespräch. Als die Idee einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft scheiterte, trat Deutschland schließlich 1955 der Nato bei.

Die Sozialpolitik der Ära Adenauer – Als der Wiederaufbau begann

Am Beginn der Ära Adenauer stand die Sozialpolitik der Bundesrepublik vor größten Herausforderungen: Der Wiederaufbau des teils fast gänzlich zerstörten Deutschlands. Aber auch die Versorgung der Kriegsopfer, Hinterbliebenen, Flüchtlinge und Alten stellte sich den Sozialpolitikern als wahre „Mammutaufgabe“. Neben dem Aufschwung durch das Wirtschaftswunder halfen eine Reihe von sozialpolitischen Maßnahmen die drängenden sozial-politischen Probleme in den Griff zu bekommen. Lesen Sie eine Übersicht über die wichtigsten Entwicklungen.

Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Ära Adenauer

Nach dem Krieg stellten die Alliierten und allen voran die amerikanische Besatzungsbehörde im Zuge ihrer sog. „Denazifizierungspolitik” zunächst hohe Ansprüche an die „Säuberung” aller gesellschaftlichen Bereiche von Einflüssen des Nationalsozialismus. Angesichts des Ost-West Konflikts weichten diese Bemühungen allerdings bald auf. Im Zuge der sog. „Integrationspolitik” der frühen 1950er Jahre wurden dann sogar hochgradig Belastete wieder eingegliedert. Ein Beispiel ist der frühere Referent der Wehrmacht, dann Vertriebenenminister, Theodor Oberländer.

Der Kalte Krieg – Ursachen, Definition und Hintergründe einer Epoche

Der Begriff des „Kalten Kriegs“ geht bereits auf das Jahr 1947 zurück. Bis heute aber ist die Frage unter Historikern umstritten, ob er eigenständig stehen gelassen werden kann. Die Meisten verwenden den Begriff, um die außerordentliche Spannungsphase zwischen 1949 und 1990 zu charakterisieren, als die Auseinandersetzungen zwischen Ost und West eine spezifische Qualität erreichten. Lesen Sie mehr über Hintergründe, geschichtliche Erklärungsansätze und wie der Kalte Krieg im Verhältnis zum schon viel länger dauernden Ost-West-Konflikt zu sehen ist.

Frauenjournalismus, Teil 2 – Politischer Frauenjournalismus im 19. Jahrhundert

Den Ruf nach Meinungs- und Pressefreiheit gab es bereits in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Doch bis 1848, als die Karlsbader Beschlüsse von 1819 aufgehoben wurden, blieben diese Forderungen unerfüllt und damit schriftstellerisch und journalistisch tätige Frauen in der Minderheit. Durch die Pariser Revolution 1830 gelangten deren Ideale zunehmend nach Deutschland und erreichten auch die Frauen. Im Zuge des Vormärzes und der sich ausbreitenden liberalen Opposition gegen Zensur traten auch die Frauen immer mehr in die Öffentlichkeit.

Der Frauenjournalismus – Teil 1: Schreibende Frauen im 18. Jahrhundert

Schreibende Frauen sind keine Erfindung der Neuzeit. Schon immer gab es gebildete Frauen, die Schriften verfassten. Doch war ihre Zahl überschaubar. Auch Journalistisch tätig waren sie lange Zeit nicht. Nicht nur, weil den meisten die Bildung fehlte. Ein weiterer Grund lag darin, dass es nach Ansicht des – noch immer männerdominierten, gesellschaftlichen Meinungsbilds – nicht zur natürlichen Aufgabe der Frau gehörte, außerhalb des Hauses zu arbeiten. Im Zuge der verbesserten Frauenbildung entwickelte sich im 18. Jahrhundert der Frauenjournalismus heraus.

Louise Otto-Peters – Die Biografie einer bedeutenden Frauenrechtlerin

Louise Otto-Peters war eine deutsche Journalistin und Frauenrechtlerin des 19. Jhr. Bis dato ist sie der breiten Masse kaum bekannt und Forschungen über sie stehen noch am Anfang. Zu ihrer Zeit jedoch war sie über Deutschland hinaus als Herausgeberin der “Frauen-Zeitung” und Frauenrechtlerin berühmt. Louise Otto Peters betätigte sich auch in den politischen Wirren der Revolution 1848/49. Sie beschäftigte sich mit der problembehafteten Situation der Arbeiter/-innen, wobei ihr besonders die sozialen Stellung der Frau am Herzen lag.

Die Anfänge Louise Otto-Peters als Frauen-Journalistin im 19. Jahrhundert

Der erste bekannte journalistische Beitrag Louise Otto-Peters wurde 1843 in „Unser Planet“ veröffentlicht. Im Artikel „Zur Frauenemancipation“ berichtet sie über Universitätsvorlesungen zur sozialen Stellung der Frau. Hier schrieb sie noch unter ihrem Pseudonym Otto Stern. Kurze Zeit später verfasste sie ihre bekannten Antworten in den „Sächsischen Vaterlandsblättern“ von Robert Blum. Diese Debatte – stets unterzeichnet mit mit ihrem vollen Namen – markierten den Beginn der journalistischen Karriere einer bedeutenden Frauenrechtlerin.